Alle Artikel mit dem Schlagwort: Das Labyrinth der Wörter

Für die S(ch)atzkiste #53

»Die Gewohnheiten der Leute kennt man erst, wenn man die Leute kennt. Beim ersten Mal hat man noch keine Ahnung, wie es weitergeht. Man weiß nicht, ob man sich lieben, ob man sich später einmal an den ersten Tag erinnern wird. Ob man sich am Ende beschimpfen oder sogar prügeln wird. Oder ob man Freunde wird. Und die vielen anderen Oders und Wenns. Und die Vielleichts. Die Vielleichts, das sind die Schlimmsten.« (Marie-Sabine Roger: »Das Labyrinth der Wörter«)

Für die S(ch)atzkiste #15

»Zuneigung ist etwas, das in Verborgenen wächst. Sie schlägt einfach Wurzeln und wuchert dann Schlimmer als Quecken. Wenn es erst mal so weit ist, ist alles zu spät: Das Herz kann man schließlich nicht mit Unkrautfrei behandeln, um die Zärtlichkeit darin auszurotten.« (Marie-Sabine Roger: »Das Labyrinth der Wörter«)