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Unser kleines Gartenparadies, Teil 2: Blütenträume

Im letzten Post habe ich euch von unseren diesjährigen Gartenprojekten erzählt und schon einige Fotos von unserem kleinen grünen Paradies gezeigt. Aber ich habe noch jede Menge Bilder übrig und es wäre doch schade, wenn die in der digitalen Schublade verstauben. 😉

Außerdem wird es draußen ja gerade so richtig herbstlich – ein Grund mehr für einen kleinen Rückblick auf den Sommer und alles, was die ganze Zeit so schön bei uns blühte. Inzwischen sind die meisten Blüten leider schon am Verwelken und Fetthenne und Herbstastern übernehmen das Feld.

Ein paar Ein-, Aus- und Rückblicke

Die folgenden Bilder zeigen nur ein paar meiner Lieblingsansichten in unserem Garten. Unglaublich, wie viel man in einem kleinen Reihenhausgarten entdecken kann!

(Manche Fotos stammen vom Herrn des Hauses, der auf Instagram auch viele Nahansichten unserer Gartenidylle zeigt.)

Was blüht denn da?

Ich wollte immer einen Garten, der dicht bewachsen ist, sodass man am besten nicht von einem Ende zum anderen schauen kann. Und da ich bei der Umsetzung meiner Pläne generell ungeduldig bin, habe ich im ersten Jahr gleich alles mögliche in die Beete gepflanzt, damit man möglichst schnell keine Erde mehr dazwischen sah. Dass die einzelnen Stauden in den kommenden Jahren deutlich größer werden würden, hatte ich dabei zugegebenermaßen ignoriert. 😅 Dieses Jahr haben sich viele Pflanzen auch nicht lumpen lassen und ordentlich an Umfang zugelegt. Und da ich mittlerweile nicht mehr im Kopf habe, was ich alles wo gepflanzt habe, ist es auch immer wieder eine Überraschung, was als nächstes aufblüht.

Meine Favoriten im bunten Blütendurcheinander sind aber ganz klar die Sonnenhüte. Davon kann man auch wirklich nie genug haben. 😉

Nicht alle Pflanzen blühen zur selben Zeit. Ich habe versucht, unseren Garten so zu bepflanzen, dass rund ums Jahr immer ein paar Blüten zu sehen sind. Auf den Fotos seht ihr hauptsächlich die Blüten aus dem Sommer. Im Frühjahr machen Traubenhyazinthen, Tulpen, Narzissen, orientalischer Mohn und Zierlauch den Anfang, nach dem Sommer sorgen die Herbstastern für ein paar Farbtupfer, wenn der Rest sich langsam verabschiedet. Und im Winter blüht der Duftschneeball.

So tummeln sich vom März bis zum Frost auch jede Menge Bienen, Hummeln, Feldwespen und Schmetterlinge bei uns. Die Spatzen halfen dieses Jahr bei der Blattlausbeseitigung, ein Rotschwänzchen kommt regelmäßig bei Sonnenuntergang zum Baden im selbstgebauten Vogelpool und aktuell lassen sich sämtliche Vögel der Umgebung die Früchte unseres Obstbaums schmecken. Eines Abends kam uns auch ein Igel besuchen und ließ sich von uns kein bisschen bei seiner Gartenrunde stören. Alleine sind wir auf unserer kleinen grünen Insel also so schnell nicht. 😉

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Kategorie: Garten

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Baujahr 1990, mag Bücher und buntes Papier. Schreibt auf papieromanin.de übers Lesen, Leben und Basteln.

2 Kommentare

  1. Toll, toll, toll! <3
    Unsere Fetthenne blüht leider (noch) nicht. Ich hoffe, das kommt noch. Es wäre wirklich schön, den Bienchen auch jetzt noch ein bisschen Nahrung präsentieren zu können.

    Mein Mann mag leider keine Sommerhüte. Ich finde die ja auch toll. Vielleicht pflanz ich einfach heimlich welche. *g*

    • Hallo Tine!
      Ich drücke die Daumen, dass eure Fetthenne noch Blüten bekommt. Ich hatte ursprünglich auch mal zwei, die zweite scheint dieses Jahr aber nicht durchgekommen zu sein. 🤔 Jetzt stürzen sich die Bienen und Hummeln eben alle auf die eine.

      Waaas, wie kann man keinen Sonnenhut mögen? Unvorstellbar! 😄 Die wachsen bei mir inzwischen wirklich an jeder Ecke im Garten, ich kann mich nicht dran sattsehen. Da gibt es so viele schöne Farben – ich hätte am liebsten alle (wenn nur der Garten größer wäre …).

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