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Happy Halloween! Süßigkeitenbeutelchen aus Butterbrottüten

In den letzten Jahren war in unserer Reihenhaussiedlung an Halloween immer viel los. Gefühlt zogen sämtliche Kinder der Nachbarschaft mit Kostüm und Süßigkeitenbeutel von Haus zu Haus. Ob man das dieses Jahr erlauben kann, wurde vielerorts diskutiert und auch in unserer Nachbarschaft gab es dazu unterschiedliche Meinungen.

Unsere Goodie-Bags zu Halloween: Fledermäuse, Geister und schwarze Katzen auf Butterbrotbeuteln
Unsere Goodie-Bags zu Halloween: schielende Fledermäuse, knuffige Geister und schwarze Katzen auf Butterbrotbeuteln

Da mein Freund großer Halloween-Fan ist, machen wir den Spaß jedes Jahr mit und haben immer ein paar Süßigkeiten da. Bisher haben wir die süße Fracht immer in eine große Schüssel gegeben, sodass sich jedes Kind selbst etwas herausnehmen konnte. Da gibt es dann die Kinder, die mit spitzen Fingerchen zaghaft ein einzelnes Stück herausfischen, andere, die beherzt mit der ganzen Hand hineingreifen und natürlich auch immer ein paar, die nach den besten Stückchen wühlen.

Dieses Jahr haben wir mit Blick auf die derzeitige Corona-Situation umdisponiert. Damit nicht jeder in der Schüssel herumgrabbeln muss, habe ich die Süßigkeiten in Butterbrotbeutel verpackt. Jedes Kind bekommt ein Tütchen – so erhält jeder gleich viel und die Leckereien wurden vorher nicht von zehn anderen Händen angefasst (wobei wir ohnehin nie offene Süßigkeiten ohne Verpackung anbieten).

Natürlich habe ich es mir nicht nehmen lassen, die Tütchen ein bisschen zu gestalten. Nackte weiße Beutel wären ja schließlich langweilig! Also schnell ein paar Papier- und Garnreste, Stanzen und Stempel herausgekramt und schwarze Katzen, „gruselige“ Gespenster und schielende Fledermäuse gebastelt. Das Ganze war schnell gemacht und ich hatte viel Spaß dabei, meine Stanzen und Stempel mal anders zu verwenden. Ich glaube, das mache ich ab jetzt jedes Jahr. 😀

Ob heute Abend überhaupt Kinder um die Häuser ziehen – wir werden sehen. Aber wenn, dann sind wir zumindest vorbereitet.

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4 Kommentare

  1. Wie süß und liebevoll gestaltet. Total schön!

    Ich hoffe, dass hier niemand kommt, denn wir haben tatsächlich nichts im Haus – außer mein Mann opfert ne Tüte Chips! 😀

    • Und, musste dein Mann seine Chips teilen? 😀

      Bei uns war mehr los, als wir gedacht hätten. 38 Kinder haben wir gezählt, danach waren unsere Tütchen aufgebraucht. Zwischenzeitlich hatte ich noch mal schnell ein paar nachproduziert.

  2. Huiii, soooo viele? Und das zu Corona-Zeiten? Puh!
    Bei uns war niemand – der Mann durfte seine Chips behalten. Mir ist dann zum Glück noch eingefallen, dass wir noch selbstgebackene Muffins eingefroren hatten. Die habe ich dann aufgetaut und in einzelne (ganz lieblose :O ) Tüten getan.

    Leider, leider kam niemand und mein Mann musste die Muffins ganz alleine essen. Der Arme! 😀 😀

    • In „normalen“ Jahren sind es noch mehr. Wir haben sonst zwar nie mitgezählt, aber gefühlt hat es dieses Mal deutlich seltener geklingelt. Unsere Reihenhaussiedlung ist für die Kinder natürlich auch unheimlich praktisch: viele Süßigkeiten auf wenig Laufstrecke. 😉

      Euer Abend war da wohl wesentlich ruhiger. Und was dein Mann für Opfer bringt, unbezahlbar! 😀 😀

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