Monate: September 2014

Die Qual der Wahl

Morgen werde ich für eine Woche zum Heimatbesuch fahren und natürlich müssen auch Bücher mit auf die Reise. Schließlich gibt es im heimischen Dörfchen keine Buchhandlung, da muss man schon gut versorgt sein. Und eigentlich sollte man meinen, dass die Auswahl bei nur sieben Büchern auf dem SuB schnell erledigt wäre – aber Pustekuchen! Bis jetzt ist nur klar, dass mich »Das Mädchen mit dem Haifischherz« begleiten wird, weil ich das Buch gerade angefangen habe. Aber aus meiner SuB-Kiste sollen auch noch ein bis zwei Bücher in die Reisetasche und die machen mir die Entscheidung nicht so leicht. Helft mir doch mal: Welche Bücher von meinem SuB würdet ihr denn einpacken?

[REZENSION] Horst Evers: Der König von Berlin

Ein Gastbeitrag von PhanThomas. Horst Evers Der König von Berlin Rowohlt, 2014 Taschenbuch Seiten: 384 ISBN: 978-3-499-25952-4 Manchmal kommt man ja vom Hölzchen aufs Stöckchen, wie das eben so ist im Leben. So ging es mir letztens auch mal mit Büchern. Ich hatte Urlaub und wollte was Beschwingtes lesen. Machte ich dann auch, und kaum hatte ich ein Buch durch, empfahl mein E-Reader mir was Ähnliches, das ich uuunbedingt lesen müsse, und weil ich ja Konsumopfer bin, machte ich das natürlich. So landete ich schließlich bei Horst Evers, dessen Geschichtensammlung »Für Eile fehlt mir die Zeit« sich so erfrischend las, dass ich mich endlich an »Der König von Berlin« wagte, den ersten Krimi aus Evers’ Feder. So viel gleich vorweg: zum Glück! Der frischgebackene Hauptinspektor Lanner hat es als Landei aus Cloppenburg nicht leicht im Berliner Polizeialltag. Kollegen verhohnepiepeln ihn aufgrund seiner ländlichen Herkunft, wo’s eben geht, und selbst Passanten schicken den offenbar Zugezogenen bei Wegfragen gerne mal ans Ende der Welt, statt direkt ans Ziel – wie man das in Berlin eben so macht. …

Monatsrückblick August 2014

Der August war ein ereignisreicher Monat für mich. Meine Bachelorthesis ging mit einigen kleineren und größeren Pannen und Zwischenfällen ihrem Ende entgegen, bis ich dann am 18.8. endlich aus dem Sekretariat kam und alles geschafft war. Nun ist die Jobsuche in vollem Gange und die Blogmotivation ließ in den letzten Tagen noch etwas auf sich warten, aber zumindest die Lesemotivation hat sich in den letzten Wochen noch deutlich gesteigert. 😉 Gelesen Was die Bücher angeht, war der August sehr durchwachsen. Fast alle Wertungen waren vertreten und es war ein ständiges Auf und Ab. Einige Bücher haben mich diesen Monat sehr enttäuscht, andere dafür umso mehr begeistert: Goldene und faule Eier Um beide Eier gab es dieses Mal ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Das goldene Ei für August geht an »Als Opapi das Denken vergaß« von Uticha Marmon. Ich war schon seit Erscheinen der Magellan-Vorschau auf dieses Buch gespannt, denn Demenz ist für ein Kinderbuch kein leichtes Thema. Uticha Marmon hat es auf eine ganz eigene Weise umgesetzt – und mich damit nicht nur überzeugt, sondern berührt. Das faule …