Jahr: 2013

Der Dezember kann kommen …

… denn ich bin vorbereitet! Normalerweise kann man mich Ende November ja noch mit Weihnachtskrempel jagen. Einen ganzen Monat vor Heiligabend bin ich dafür noch lange nicht in der richtigen Stimmung, auch wenn die Lebkuchen und Schokonikoläuse schon seit Sommer in den Supermarktregalen stehen. Einzige Ausnahme: Adventskalender. Der muss natürlich pünktlich zum ersten Dezember einsatzbereit und aufgehängt sein. Ich hab mir dieses Jahr mal etwas einfallen lassen und für meine bessere Hälfte einen Adventskalender selbst gebastelt. Natürlich mit einer ganz persönlichen Note. 😉 Bevor ihr fragt: Ja, das sind tatsächlich Socken. Selbstverständlich neu und ungetragen. 😉 Das Basteln war ganz leicht und an einem Nachmittag zu bewältigen. Befestigt sind die einzelnen Socken für jeden Tag an einem einfachen Holzrahmen, den ich mit rotem Krepppapier und kleinen Weihnachtskugeln weihnachtstauglich gemacht habe. Dann nur noch ein bisschen rotes Satinband und kleine nummerierte Klammern und fertig ist der Adventskalender. Die Aufhängung an der Wand ist zugegebenermaßen etwas alternativ, aber da ich dafür keine Nägel in die Wand klopfen wollte, mussten mehrere Reißzwecken dafür herhalten. Ich bin immer noch …

Diamonds are a girl’s best friend …

… und Freunde brauchen ein Zuhause. Ich hatte vor gefühlten Ewigkeiten mal darüber berichtet, dass ich ein neues Bastelprojekt gestartet hatte. Und heute ist es endlich vollbracht! Aus Keilrahmen, Krepp- und Seidenpapier und allerhand kleinen Dekoteilchen sind diese hübschen … nun ja, Dinger geworden. Aber sie sehen nicht nur nett aus, sie haben auch einen Zweck.  Ich trage eher selten Schmuck, aber an einer Sache kann ich nicht vorbeigehen: Ohrringe! Davon habe ich so einige – schließlich will Frau ja nicht jeden Tag dieselben tragen. Nur die Aufbewahrung meiner Schätze war bisher immer das blanke Chaos: Jeder Schmuckhalter, den es zu kaufen gibt, ist irgendwann einmal voll. Und diese kleinen Schmuckbäumchen sind zwar ganz hübsch, aber doch eher für Ketten und Armbänder geeignet als für Ohrringe. Da musste endlich eine Lösung her. Jessi von Books a Week brachte mich dann mit ihrem DIY-Eintrag auf die Idee, das Ganze einfach an die Wand zu verlagern. Gedacht, getan: Nun haben nicht nur sämtliche Ohrringe einen passenden Platz gefunden, sondern auch die paar anderen Schmuckstücke, die ich besitze. …

Neuzugänge von Rebuy

Es gibt mal wieder Neuzugänge im Hause Bücherei. Grund dafür ist natürlich nicht der zum Verzweifeln niedrige SuB, der einem die Tränen in die Augen treibt – obwohl manche von euch bei einer Zahl von 12 ungelesenen Büchern bestimmt schon Angst bekommen, oder? 😉 Nein, ich habe mir Anfang der Woche, eigentlich ohne besonderen Grund, meine Wunschliste genauer angesehen und dabei festgestellt, dass manche der Bücher schon so lange darauf stehen, dass sie inzwischen schon vergriffen sind! (Zumindest in der Ausgabe, die auf meiner Wunschliste steht.) Deshalb wurde dann mal spontan Rebuy durchforstet und heute kam ein netter kleiner Bücherstapel bei mir an: Von oben nach unten: * Alan Bennett: »Die Lady im Lieferwagen« * Jenny Valentine: »Wer ist Violet Park?« * Jenny Valentine: »Kaputte Suppe« * Akif Pirincci: »Salve Roma!« * Watt Key: »Alabama Moon« Die Bücher sind alle in sehr gutem Zustand, besonders die broschierten Jenny-Valentine-Bücher sehen aus wie ungelesen. Nur bei Alan Bennett blättert die Prägung ab, aber das Buch ist immerhin neun Jahre alt. Insgesamt habe ich für die fünf Bücher …

NaNoWriMo – neuer Lesestoff für Mitleser

In meinem letzten Blogeintrag hatte ich euch ja schon verraten, warum es hier im November so still ist und was ich mit meiner Zeit stattdessen anfange. Und weil zumindest ein paar von euch in den Kommentaren den Wunsch geäußert hatten, weiterzulesen, gibt es hier noch ein bisschen Lesestoff für zwischendurch. Wer weiterlesen möchte, muss das scheibchenweise tun. (Und sollte im letzten Eintrag nicht nur die Leseprobe, sondern auch die beiden darunter verlinkten Teile gelesen haben, sonst fehlt euch was! 😉 ) Hier jetzt also Teil vier, fünf und sechs: [Links entfernt] Eigentlich müsste ich heute schon bei runden 20.000 Wörtern sein, aber wer einen Blick oben rechts auf den Zähler wirft, stellt fest, dass ich im Moment ziemlich weit hinterher hänge. Denn aus dem idealen Schreibmonat mit sehr viel Freizeit ist in den letzten zwei Wochen das genaue Gegenteil geworden. Aber aufgegeben wird deshalb natürlich nicht. Dafür mag ich die Geschichte und ihre Figuren schon zu sehr.

NaNoWriMo. Oder: Was ich im November so treibe

In meinem Monatsrückblick hatte ich euch ja schon angekündigt, dass es im November sehr still werden wird beim Bücherei. Grund dafür ist der National Novel Writing Month, kurz NaNoWriMo, bei dem es darum geht, innerhalb des Novembers einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben. Ich greife also in diesem Monat selbst zur Feder – so zumindest der Plan, denn in den letzten sechs Tagen hatte ich dann doch viel weniger Zeit und Ruhe dazu als vorher gedacht. Da ich aber irgendwie mein letztes Studiumssemester finanzieren muss und vom Schreiben bisher leider nicht leben kann 😉 , geht die Arbeit eben vor. Aber ich schweife ab, denn ich hatte euch im Monatsrückblick auch angedroht, dass ich euch statt der üblichen Buchbloggerei diesen Monat ab und zu über meine Schreibfortschritte auf dem Laufenden halten werde. Mein diesjähriges Projekt hört auf den leicht kitschigen Arbeitstitel »Schwanenherz – Warten auf Hope«. Wer wissen will, worum es darin gehen wird, kann schon mal hier ein kurzes Klappentextchen lesen. Und für alle, die davon neugierig geworden sind, folgt jetzt eine …

Monatsrückblick Oktober 2013

Der 31. Oktober – Halloween, für die, die es feiern. Für mich der letzte Tag des Monats und damit Zeit für den Rückblick. 😉 Gelesen Erin Hunter: »Warriors – Yellowfang’s Secret« Maggie Stiefvater: »Wen der Rabe ruft« Pebby Art: »Auf und weg!« Antje Babendererde: »Isegrim« Brian Selznick: »Wunderlicht« Colin McAdam: »Eine schöne Wahrheit« Oliver Uschmann/Sylvia Witt: »Log Out!« Goldene und faule Eier Ein faules Ei möchte ich heute mal nicht vergeben. Das goldene Ei geht diesen Monat definitiv an Brian Selznicks »Wunderlicht«. Ich war ja schon von »Die Entdeckung des Hugo Cabret« begeistert, aber dieses Buch hat mich fast noch mehr fasziniert. Ich hatte mir den dicken Klotz extra für einen meiner Berlin-Stuttgart-Flüge eingepackt und dann hatte ich es schon ausgelesen, bevor ich überhaupt ins Flugzeug einsteigen konnte. Zum Glück hatte ich noch ein zweites Buch dabei. 😉 Rückblick und Ausblick Der Oktober war ein sehr schöner, sehr entspannender Monat für mich, ohne dass ich sagen könnte, warum das gerade jetzt so war. Ich musste öfter von Berlin nach Stuttgart fahren oder fliegen, um dort …

Noch mehr Neues im Regal!

Ihr kennt das wahrscheinlich: Man möchte nur eine Kleinigkeit bestellen, aber wenn möglich keine Versandkosten dafür zahlen – und schon landet ein Buch im Einkaufskorb. (Ihr kennt das doch auch, oder? ODER?! :D) Bei mir waren es allerdings gleich zwei Bücher, die heute bei mir eintrudelten: Das eine hatte ich neulich erst auf meine Wunschliste gesetzt, das andere steht dort schon ziemlich lange: Oliver Uschmann/Sylvia Witt: »Log out!« Kurz nach dem Abitur hat Paul ein Ziel: Er wird aussteigen und hundert Tage ohne einen Cent in der Tasche als Survival-Künstler leben. Doch bevor er in den Wald zieht, filmt Paul seinen Kühlschrank beim Abtauen. Und dieser Film, zusammen mit seinem ersten Blogeintrag, schlägt im Netz ein wie eine Bombe. Brian Selznick: »Wunderlicht« »Wunderlicht« verknüpft zwei fesselnde Geschichten zu einem überwältigenden Ganzen. Bens Geschichte und die von Rose, fünfzig Jahre zuvor. Ben fühlt sich seit dem Tod seiner Mutter verlassen, und Rose, die allein bei ihrem Vater lebt, ist genauso einsam. Als Ben im Nachlass seiner Mutter einen geheimen Hinweis entdeckt und Rose sich eine einmalige …

Für die S(ch)atzkiste #140

»Im Leben mag man sich damit begnügen, nur die Gischt zu sehen, ohne je in die Tiefen hinabzutauchen, die die Woge an der Oberfläche hervorbringen. Ein richtiges Buch aber lässt einem keine Wahl: Es ist in einem Zuge das Schwimmen an der Oberfläche, das Hinabtauchen in große Tiefen, es ist Schatten und Licht im Wechsel, bis zur Atemlosigkeit.« (Frédérique Deghelt: »Frühstück mit Proust«)