Monate: Januar 2013

[REZENSION] Olivia Monti: »Luna Park«

Olivia Monti Luna Park Abentheuer Verlag 1. Auflage, Juli 2010 Hardcover Seiten: 178 ISBN: 978-3-940650-12-2 Vielen Dank an den Verlag für das Leseexemplar! Inhalt Es sollten tolle Ferien werden im Haus am See. Doch es ist die Hölle: Flure schrubben, Prügelstrafe, Redeverbot! Zum Glück hat Dugo seine Freunde: Zaza, Brauni und das Kamel. Gemeinsam gelingt ihnen die Flucht. Im nahegelegenen Luna Park suchen sie Hilfe. Doch in diesem Vergnügungspark wollen alle nur Spaß haben, spielen und schlemmen, sich verlieren und amüsieren. Wer am Dauervergnügen keinen Spaß hat, den bestraft der König des Luna Parks. Ist man einmal im Park, kommt man nie wieder heraus. Sollen die Freunde sich anpassen und dem Vergnügen hingeben oder sollen sie versuchen, sich und die anderen Kinder zu retten? Meine Meinung Olivia Montis »Luna Park« bekam ich bei meinem Besuch auf der Frankfurter Buchmesse geschenkt und da der Klappentext ein spannendes Abenteuer versprach, dauerte es nicht lange, bis ich das Buch wieder in die Hand nahm. kreative Gestaltung Was dabei als erstes auffällt, ist die sehr kreative Gestaltung: die ersten …

Frühjahrsputz

Das neue Jahr ist inzwischen knapp zwei Wochen alt, vor meinem Fenster ist gestern der Winter angekommen und ich mache … nun ja, Frühjahrsputz. Irgendwie war mir nach Veränderung und da sich solche Überlegungen in meiner Wohnung nicht mehr lohnen (immerhin ziehe ich in fünf Wochen aus), trifft es diesmal mein Blog. Aber keine Angst – es ist halb so wild und wahrscheinlich wäre es den meisten Lesern nicht einmal aufgefallen. 😉 Die erste Änderung ist eigentlich schon eine Woche her. Sie betrifft die Links zu Facebook, Twitter und Co. in der rechten Randspalte. Die waren mir ja schon lange ein Dorn im Auge, weil sie mir eigentlich nie so recht gefallen haben und sie waren auch schon öfter Opfer kleinerer Umgestaltungsanfälle, aber wirklich hübsch wurden sie trotzdem nicht. Aber das Kapitel kann ich jetzt endlich für abgeschlossen erklären: Die Lösung sind – klar – Eier! 🙂 Auf anderen Blogs habe ich schon öfter diese hübschen runden Icons für alle möglichen Seiten entdeckt, die so schön einheitlich aussehen. So was wollte ich auch, aber als …

[REZENSION] Marko Leino: »Wunder einer Winternacht«

Marko Leino Wunder einer Winternacht Originaltitel: Joulutarina Wunderlich 1. Auflage, 2008 Hardcover Seiten: 288 ISBN: 978-3-805-20865-0 Inhalt Hoch oben im Norden lebt ein kleiner Junge. Nikolas ist sein Name. Ein tragischer Unfall am Weihnachtsabend hat ihn zum Waisenkind gemacht. Die Menschen im Dorf nehmen sich seiner an und schenken dem schüchternen Jungen Wärme und Geborgenheit. Ein Jahr darf Nikolas bei jeder Familie bleiben, doch wenn der Weihnachtsabend naht, nimmt ihn das nächste Haus auf. Voller Dankbarkeit schnitzt Nikolas Jahr für Jahr heimlich Geschenke für all seine »Geschwister«. Doch als er zu Tischlermeister Iisakki in die Lehre kommt, scheint sein neu gewonnenes Glück unwiederbringlich vorbei, denn der bärbeißige alte Mann hasst Kinder. Meine Meinung »Wunder einer Winternacht« hatte ich mir als diesjähriges Weihnachtsbuch bestellt. Als Lesestoff für die Vorweihnachtszeit ist dieses Buch ideal! Schon die Gestaltung fällt dabei positiv ins Auge: die Geschichte besteht aus 24 Kapiteln, die jeweils »Türchen« genannt werden – ein echter Weihnachtskalender für Bücherfreunde also. Außerdem sind die Kapitelanfänge jeweils mit ein paar hübschen Schneeflocken verziert, die beim Lesen gleich die richtige …

Erste Buchpost 2013

Heute durfte ich mich über die erste Buchpost des neuen Jahres freuen: Im November hatte ich an der Bloggeraktion von Dressler teilgenommen, ohne allerdings wirklich daran zu glauben, dass ich eine Chance hätte, eines der Leseexemplare von “Für immer die Seele” zu gewinnen. Deshalb war ich auch sehr überrascht, als dann wenig später eine Mail in meinem Postfach landete, in der stand, dass ich eines der Bücher bekommen würde. Ich frage von mir aus ja keine Leseexemplare bei Verlagen an und bei solchen Gewinnspielen hatte ich bisher nie Glück, da war die Freude natürlich groß! Und noch größer war sie dann, als heute Morgen der Postmann klingelte. Das Buch sieht wirklich wunderschön aus (ohne Schutzumschlag fast noch besser als mit) und ein bisschen habe ich auch schon geschmökert. Rezensionen dürfen aber leider nicht vor dem 24. Januar veröffentlicht werden, deshalb widerstehe ich gerade dem Drang, mein gerade angefangenes Buch zu unterbrechen und stattdessen “Für immer die Seele” zu lesen. “Frag nicht nach meinem Namen” fesselt mich bisher nämlich leider noch nicht so sehr. Aber vielleicht …

[REZENSION] Barbara Wersba: »Ein Weihnachtsgeschenk für Walter«

Barbara Wersba Ein Weihnachtsgeschenk für Walter Originaltitel: Walter – The Story of a Rat Tulipan 2. Auflage, 2007 Hardcover Seiten: 60 ISBN: 978-3-939944-06-5 Inhalt Walter ist keine gewöhnliche Ratte, denn er kann lesen. Er lebt im Haus von Miss Pomeroy, einer alten Dame, die Kinderbücher schreibt und eine herrliche Bibliothek besitzt. Dort macht Walter jedoch eines Tages eine erschütternde Entdeckung: Der Held in Miss Pomeroys Kinderbüchern ist ausgerechnet eine Maus! Walter, der als kultivierte Ratte sehr unter dem schlechten Ruf seiner Artgenossen leidet, ist zutiefst gekränkt und beschließt, Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben. So beginnt eine ungewöhnliche Freundschaft. Meine Meinung »Ein Weihnachtsgeschenk für Walter« entdeckte ich zufällig durch die Vorstellung auf einem anderen Blog. Da es mich sofort begeisterte, bestellte ich es noch kurz vor Weihnachten. Und das Buch hat mich nicht enttäuscht. Schon beim Auspacken habe ich mich in das Buch verliebt. Die Gestaltung ist passend zur Geschichte und der Leinenstreifen am Buchrücken und das rote Vorsatzpapier wirken weihnachtlich. Innen finden sich dann 21 schwarz-weiße Federzeichnungen, die den Text wunderschön und passend illustrieren. …

[REZENSION] Antonia Michaelis: »Laura und der Silberwolf«

Antonia Michaelis Laura und der Silberwolf KeRLE 1. Auflage, 2007 Hardcover Seiten: 206 ISBN: 978-3-451-70779-7 Inhalt Durch die schneeweiße Wand ihres Krankenhauszimmers gelangt Laura in das geheimnisvolle Eisland mit den nachtblauen Bergen. Dort trifft sie auf den gleichaltrigen Linusch, der mit seinem riesigen Kater und allerlei merkwürdigen Wesen in einem Iglu lebt. Laura erkennt bald, dass sie im Eisland gebraucht wird, denn Linuschs Vater und alle anderen Menschen sind zu Eisstatuen erstarrt. Wer außer Laura und Linusch könnte den geheimnisumwitterten Silberwolf noch finden, um das Eisland zu retten? Und wer sollte ihnen sonst dabei helfen, wenn nicht die drei merkwürdigen Schwestern, die am Horizont wohnen und offenbar mehr wissen als alle anderen? Meine Meinung »Laura und der Silberwolf« ist eines der Bücher, die schon seit Jahren auf meiner Wunschliste standen, weil mich die Handlung magisch anzog. Und es ist eins der Bücher, die meine Erwartungen nicht enttäuscht haben. Die elfjährige Laura liegt im Krankenhaus. Sie hat Krebs. Wenn ihr Vater sie besucht, erzählt er ihr und ihrer siebenjährigen Zimmergenossin Eileen Geschichten. Es sind Geschichten über …

[REZENSION] Andreas Steinhöfel: »Rico, Oskar und die Tieferschatten«

Andreas Steinhöfel Rico, Oskar  und die Tieferschatten Carlsen 1. Auflage, 2008 Hardcover Seiten: 220 ISBN: 978-3-551-55551-9 Inhalt Rico ist tiefbegabt. Das ist das Gegenteil von hochbegabt. Er hat ein Problem mit rechts und links, weshalb er nur geradeaus laufen kann, damit er sich nicht verläuft, und er verliert beim Erzählen oft den roten Faden. Denn in Ricos Kopf geht es meistens zu wie in einer Bingotrommel: Alles wirbelt durcheinander. Die perfekten Voraussetzungen also für den Ich-Erzähler eines Romans! »Ich sollte an dieser Stelle wohl erklären, dass ich Rico heiße und ein tiefbegabtes Kind bin. Das bedeutet, ich kann zwar sehr viel denken, aber das dauert meistens etwas länger als bei anderen Leuten. An meinem Gehirn liegt es nicht, das ist ganz normal groß. Aber manchmal fallen ein paar Sachen raus, und leider weiß ich vorher nie, an welcher Stelle. Außerdem kann ich mich nicht immer gut konzentrieren, wenn ich etwas erzähle. Meistens verliere ich dann den roten Faden, jedenfalls glaube ich, dass er rot ist, er könnte aber auch grün oder blau sein, und genau …

[REZENSION] Marjolijn Hof: »Tote Maus für Papas Leben«

Marjolijn Hof Tote Maus für Papas Leben Originaltitel: Een kleine kans Bloomsbury 1. Auflage, 2008 Hardcover Seiten: 104 ISBN: 978-3-8270-5323-7 »Tote Maus für Papas Leben« ist eins der Bücher, die man einfach lieben muss. Ich habe es während meiner Ausbildung in der Kinderbuchabteilung entdeckt und mich schon auf der ersten Seite in das Buch verliebt. Seitdem habe ich es mehrmals gelesen und bin immer noch genauso verzaubert wie am Anfang. Erzählt wird die Geschichte der zehnjährigen Kiki. Sie lebt zusammen mit ihrer Mutter, die kaputte Dinge liebt und sich am liebsten damit beschäftigt, alte Schränke neu anzumalen, und mit Hündin Mona, die an beiden Enden seufzen kann. Kiki macht sich Sorgen um ihren Vater, der als Arzt regelmäßig in Kriegsgebiete reist, um dort den Menschen zu helfen. Sie hat große Angst, denn sie hat gehört, dass verirrte Kugeln auch Menschen treffen können, die unschuldig sind. Was, wenn so eine Kugel ausgerechnet ihren Vater trifft? Da hilft es auch nicht, dass ihr alle sagen, wie unwahrscheinlich so etwas ist. Und als ihr Vater dann plötzlich vermisst …