Jahr: 2012

Winter- und Weihnachtsbücher

Eigentlich bin ich nie ein großer Fan von jahreszeit- bzw. feiertagsspezifischen Büchern gewesen. Aber seit letztem Jahr hat sich das aus irgendeinem Grund geändert. Durch die vielen tollen Rezensionen auf anderen Blogs kam ich auf den Geschmack und holte mir in der Weihnachtszeit zwei passende Bücher ins Haus:   Richard Paul Evans “Mein Winter mit Grace” und “Dash & Lilys Winterwunder” von Rachel Cohn und David Levithan. Beide Bücher kann ich ruhigen Gewissens als Winter- und Weihnachtslektüre weiterempfehlen. Und weil ich dieses Jahr ganz besonders in Weihnachtsstimmung bin, habe ich mir wieder zwei Bücher ins Haus geholt, die dazu passen und mich am Samstag auf den Weg in Richtung Heimat begleiten werden:      Dieses Jahr fiel meine Wahl auf “Ein Weihnachtsgeschenk für Walter”, das mich schon durch seine Gestaltung verzaubert hat, und auf “Wunder einer Winternacht”, das schon seit Langem auf meiner Wunschliste stand. Und ihr? Lest ihr Weihnachts- bzw. Winterbücher? Welche Bücher könnt ihr empfehlen, wenn es draußen schneit und drinnen die Kerzen auf dem Weihnachtskranz flackern?

Kauf- und Bastelspaß beim Bücherei

Viel Schnee, ein freier Tag und früh aufstehen – ein Tag wie geschaffen zum Spazieren- und Shoppen gehen. Deshalb führte mein Weg vorhin spontan ins Einkaufszentrum, denn für Weihnachten brauchte ich unbedingt noch ein paar Kleinigkeiten. Und da ich schon mal dort war, stöberte ich gleich ein bisschen weiter und stieß auf einen wunderschönen Taschenkalender: links: 2012 – rechts: 2013 Ich hatte mich ja dieses Jahr schon total in die Kalender der Grafikwerkstatt Bielefeld verliebt, die mit so vielen hübschen Karten bestückt sind, dass ich daraus letztes Mal einige Lesezeichen basteln musste. Rein zufällig entdeckte ich heute wieder einen ganzen Stapel dieser Kalender und musste gleich einen für 2013 in den Einkaufskorb legen. Hoffen wir also, dass die Welt nicht kurz vor Weihnachten untergeht, denn es wäre sehr schade um den Kalender. 😉 Auch diesmal sind übrigens wieder vier hübsche Postkärtchen und einige wunderschöne Trennblätter dabei: Da juckt es mir ja schon wieder in den bastelwütigen Fingern, aber was mache ich am Ende nur mit so vielen Lesezeichen? Also bleiben die Karten diesmal vorerst im …

[REZENSION] Holly Goldberg Sloan: »Sam und Emily – Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls«

Holly Goldberg Sloan Sam und Emily Kleine Geschichte vom Glück des Zufalls Originaltitel: I’ll be there Arena 1. Auflage, 2012 Hardcover Seiten: 428 ISBN: 978-3-401-06518-2 »Sam und Emily« fiel mir in der Buchhandlung vor allem durch das Cover auf. Auch der Titel sprach mich sofort an und der Klappentext bewegte mich schließlich dazu, das Buch zu kaufen. Nach vielen positiven Rezensionen hatte ich recht hohe Erwartungen an das Buch. Leider konnte mich die »kleine Geschichte vom Glück des Zufalls« nicht so sehr begeistern wie ich mir erhofft hatte. Dabei ist die Geschichte eigentlich ganz nett: Die siebzehnjährige Emily wächst ziemlich behütet auf. Sie hat ein intaktes Elternhaus, einen lieben jüngeren Bruder, mit dem sie sich gut versteht, gute Freunde und ihre augenblicklich größte Sorge im Leben ist das Solo, das sie am Sonntag im Kirchenchor singen soll. Sams Leben ist so ziemlich das Gegenteil davon. Als Kind von seinem Vater entführt, lebt er nun mit ihm und seinem  etwas autistischen Bruder Riddle in einem LKW auf den Straßen der USA, ab und zu auch illegal …

Ausgelesen

Dass ich freie Samstage habe, kommt dieses Semester ja nicht allzu oft vor. Da es dieses Wochenende aber mal so ist, habe ich es mir gestern Abend nicht nehmen lassen und mich noch eine ganze Weile mit Buch unter die Decke gekuschelt, bevor das Licht ausging. Immerhin waren von “Sam und Emily” nur noch knapp siebzig Seiten übrig und die habe ich dann noch gelesen, um heute ein neues Buch beginnen zu können. Denn leider hat mich die “kleine Geschichte vom Glück des Zufalls” nicht so sehr begeistern können wie erhofft. Heute Abend wird mich dann ein anderes Buch ins Bett begleiten: Siobhan Dowd: “Der Junge, der sich in Luft auflöste” “Menschen lösen sich nicht einfach so in Luft auf, oder? Ted hat einen mysteriösen Fall zu lösen: Sein Cousin Salim ist in eine Gondel des Londoner Riesenrades gestiegen und nicht wieder unten angekommen.  Ist Salim in eine Zeitschleife geraten und sitzt in einem Paralleluniversum fest? (Eine von Teds acht Theorien.) Oder ist er entführt worden? (Das glaubt Tante Gloria.) Und ist er überhaupt noch …

Bücherzuwachs zum Nikolaus

Zugegeben, Nikolaus war gestern. Aber eigentlich hätte das Paket von Amazon ja auch gestern schon kommen sollen, hätte es nicht einen Tag lang in irgendeinem Verteilzentrum von DHL gelegen. Egal, jetzt ist es da und den passenden Schnee gab es heute auch gleich dazu. 🙂 Das Buch war eigentlich mehr eine Alibibestellung, um die Versandkosten zu sparen. Entdeckt habe ich es neulich bei Jimmy und die Geschichte und die Aufmachung fand ich so herzig, dass ich es unbedingt vor Weihnachten noch haben musste. Dabei wollte ich doch bis dahin gar keine Bücher mehr kaufen … Barbara Wersba – »Ein Weihnachtsgeschenk für Walter« »Walter ist eine echte Leseratte. Kein Wunder, dass er sich nach Sir Walter Scott benannt hat! Er lebt bei Miss Pomeroy, einer alten Dame, die Kinderbücher schreibt und eine herrliche Bibliothek besitzt. Dort macht Walter eines Tages eine erschütternde Entdeckung: Der Held in Miss Pomeroys Kinderbüchern ist ausgerechnet eine Maus! Als kultivierte Ratte ist Walter zutiefst gekränkt und beschließt, Miss Pomeroy einen Brief zu schreiben …« Inzwischen ist das Buch seine Verpackungsfolie losgeworden …

Aufgetau(ch)t

Einen ganzen Monat lang war das Bücherei nun abgetaucht in die Weiten der Buchstaben, Wörter und Sätze. Und nicht nur, dass ihr mir in dem Monat trotz so weniger Beiträge die Treue gehalten habt, ihr habt euch sogar selbst übertroffen. Über 300 Seitenaufrufe mehr als sonst, obwohl ich viel weniger aktiv war? Sollte ich mir darüber etwa Gedanken machen? 😉 Wie dem auch sei, der Monat war am Ende – nach einigen Strapazen, Tiefs und Stress – trotzdem irgendwie erfolgreich. Ziel war ja, im November einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu schreiben und dieses Ziel habe ich auch erreicht. Nur ist der Roman damit noch nicht ganz beendet. Aber das schaffe ich nun auch noch. Irgendwann … Diese Aufgabe ist also fürs Erste abgehakt und damit auch der Monat November. Der Dezember begrüßte mich heute dann erstmal mit schönstem Winterwetter – so muss das sein! 🙂 Die nächsten Wochen werden wohl trotzdem nicht weniger vollgepackt sein mit Arbeit, denn inzwischen verlangt das Studium wieder nach Aufmerksamkeit. Hausarbeiten, Projekte, Gruppenarbeiten – da bleibt nicht viel …