Monate: August 2012

Neue Bücher, Basteleien und goldene Eier

Heute ist ein ereignisreicher Tag beim Bücherei – Na ja, zumindest ein kleines bisschen. Erstens habe ich es gestern Abend endlich geschafft, John Friedmanns “Flaschendrehen furioso” zu Ende zu lesen. Die Bewertung wird eher mäßig ausfallen, obwohl mich die Geschichte schon stellenweise ein wenig zum Nachdenken gebracht hat. Mehr dazu aber in der Rezension, die heute noch geschrieben wird. Weil mein Kopf anschließend nach einem Buch mit einem angenehmeren Schreibstil verlangt hat, bin ich quasi nahtlos zu “In deinen Augen” von Maggie Stiefvater übergegangen. Damit bin also auch ich beim letzten Band der Trilogie angekommen. Und die ersten fünfzig Seiten haben mich schon wieder genauso in ihren Bann gezogen wie die beiden Bücher davor. Ob das wohl die erste Trilogie wird, bei der mir alle Bücher gefallen? Aber warum ist das jetzt ein ereignisreicher Tag? Nun ja, vielleicht hat der eine oder andere aufmerksame Blogbesucher ja schon mitbekommen, dass ich ein bisschen am Blog gebastelt habe. Vor allem an der rechten Randspalte. Auch über die Rezensionen habe ich mir Gedanken gemacht und probiere gerade herum, …

Für die S(ch)atzkiste #56

»Vielleicht ist das, was wir Intuition nennen, nur der für uns spürbare Teil eines uns innewohnenden Selbst, das gelegentlich die Führung über unser Leben übernimmt. Dieser Gedanke ist zumindest seltsam, wenn nicht gar beunruhigend, denn über eine solche versteckte ›Stimme‹ hat nicht einmal der rationalste Mensch Kontrolle« (Francesc Miralles: »Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen«)

[REZENSION] Rachel Ward: »Numbers – Den Tod im Griff«

Rachel Ward Numbers – Den Tod im Griff Originaltitel: Numbers – Infinity Chicken House 1. Auflage, Mai 2012 Broschiert Seiten: 310 ISBN: 978-3-551-52037-1 Inhalt England 2030: Adam ist kein Unbekannter mehr. Seit er versucht hat, die Menschen vor der großen Katastrophe zu bewahren, weiß jeder von seiner Gabe: Wenn Adam in fremde Augen sieht, kann er das Todesdatum seines Gegenübers sehen. Und genau das macht ihn zum Objekt der Begierde von Saul und seinen Männern. Sie verlangen, dass Adam für die Regierung arbeitet. Doch Adam kann Saul nicht trauen. Nicht, nachdem er seine Zahl gesehen hat. Denn sein Tod ist nahe. Doch irgendetwas stimmt nicht damit. Die Zahl flimmert. Was hat das zu bedeuten? Meine Meinung Nachdem ich den ersten Band von »Numbers« geliebt und auch den zweiten nicht verschmäht habe, war ich natürlich mehr als gespannt auf den dritten und letzten Band der Trilogie. »Packend, unheimlich, überraschend« steht unter dem kurzen Klappentext auf der Buchrückseite. Klingt gut, oder? Leider konnte mich das Buch von keinem der drei Adjektive überzeugen. Der dritte Band der Trilogie …

Wochenend-Einkaufsbummel im August 2012

Da ich nur noch ein einziges E-Book auf meinem Semesterferien-SuB liegen habe, musste unbedingt neuer Lesestoff her und deshalb waren Schatz und ich heute im KaDeWe. Geplant waren eigentlich zwei Bücher und ich wusste auch ganz genau, welche das sein sollten. Aber wie das immer so ist, mit den herrenlosen Schmökern, die einem einfach in die Arme springen … 😉 Maggie Stiefvater – “In deinen Augen” Das Buch war ja quasi ein Pflichtkauf. Nachdem ich die ersten beiden Bände gelesen habe, muss natürlich auch ich unbedingt wissen, wie die Geschichte um Sam und Grace ausgeht. Schade, dass ich das Buch nicht gleich neben die anderen beiden in mein Regal stellen kann – ich liebe diese Umschlaggestaltung einfach. John Green – “Das Schicksal ist ein mieser Verräter” Der ungeplante Spontankauf. Normalerweise halte ich schon automatisch nur noch Ausschau nach den Büchern auf meiner ewig langen Wunschliste. Aber dieser Titel sprang mich zuerst in der Jugendbuchecke an – wo ich das Buch sofort wieder ins Regal zurückstellte, weil es keinen Klappentext hat. (Ich HASSE es, wenn auf …

[REZENSION] Sara Gruen: »Wasser für die Elefanten«

Sara Gruen Wasser für die Elefanten Rowohlt 1. Auflage, 2011 EPUB Seiten: 400 ISBN: 978-3-8321-8565-8 Inhalt Amerika 1931: Die Wirtschaftskrise hat das Land fest im Griff. Der junge Jacob Jankowski steht von heute auf morgen vor dem Scherbenhaufen seines bisherigen Lebens und will nur noch eins: davor fliehen und irgendwo neu beginnen. Kurzerhand springt er auf einen fahrenden Zug – und landet bei Benzinis spektakulärster Show der Welt, einem Eisenbahnzirkus. Jacob ist glücklich, als ihm ein Job als Tierarzt angeboten wird, auch wenn es ein eher bescheidener Zirkus ist – Jacob muss in einem Ziegenverschlag im Pferdewagen schlafen und es gibt nicht einmal einen Elefanten. Dafür eine wunderschöne Kunstreiterin. Doch Marlena ist verheiratet und das ausgerechnet mit dem wahnsinnigen Dompteur August, der Jacobs Vorgesetzter ist. Irgendwann findet sich dann doch noch eine, wenn auch sehr eigensinnige Elefantendame. Keiner kann mit Rosie umgehen – bis Jacob ihr Geheimnis enthüllt. Und als sich gerade alles zum Guten zu wenden scheint, nimmt eine Tragödie ihren Lauf. Meine Meinung Um dieses Buch bin ich wirklich lange herumgeschlichen, bis ich …

Von ausgelesenen Büchern, neuen Anfängen und offenen Rezensionen

Nachdem ich die letzten zwei Wochen gemütlich im Offlinemodus verbracht habe, kehre ich so langsam aber sicher ins Bloggerland zurück. Und weil ich dem Laptop so lange ferngeblieben bin, hat sich in der Zeit ein ordentliches Häufchen Arbeit in Form von ausstehenden Rezensionen angesammelt. Ein Hoch auf mein schlaues Notizbuch, das mich daran erinnert, was ich eigentlich zu welchem Buch schreiben wollte … Und weil der Berg an offenen Rezensionen noch nicht groß genug ist, habe ich heute dann auch “Please don’t hate me” zu Ende gelesen. Alles in allem ein nettes Buch für zwischendurch. Mehr dazu dann in der Rezension. Anfangen werde ich heute mit John Friedmanns “Flaschendrehen furioso”: Was passiert, wenn die Ferienvilla in der Toskana mehrfach vermietet wurde? Genau: Drei Paare und eine Singlefrau pochen auf ihre Verträge und bilden – aus Sturheit – eine Ferien-WG. Keiner kann den anderen ausstehen.  Genießer Carlo, der es versteht, aus jeder Situation das Beste zu machen, zaubert eines Abends ein wunderbares Menü auf den Tisch – und kurz darauf spielen die sieben ausgerechnet Flaschendrehen. Mit …

[REZENSION] Antje Babendererde: »Indigosommer«

Antje Babendererde Indigosommer Arena 1. Auflage, Juli 2009 Broschiert Seiten: 355 ISBN: 978-3-401-06335-5 Inhalt Gemeinsam mit ihren Gastgeschwistern und deren Surferclique verbringt die fünfzehnjährige Austauschschülerin Smilla ein paar Wochen an einem einsamen Strand am Pazifik. La Push, das ist für die junge Deutsche das Paradies. Ein Ort voller Schönheit und Magie. Doch warum begegnen die einheimischen Quileute-Indianer den Jugendlichen so feindselig? Und was wissen die Jungs der Clique, die bereits im Sommer zuvor im Indianerreservat gezeltet haben? Als sich Smilla eines Tages allein aufs Meer hinauswagt und von Conrad, einem Einheimischen, in letzter Minute vor dem Ertrinken gerettet wird, kippt die Stimmung. Smilla verliebt sich in den schwer durchschaubaren Jungen, was der Clique ganz und gar nicht gefällt. Die Situation spitzt sich zu, bis Smilla und die anderen schließlich auf tragische Weise erfahren müssen, was letzten Sommer an diesem Strand geschehen ist. Meine Meinung Nachdem ich bereits zu Buchhändlerzeiten eine Leseprobe des Romans in einem Arena-Heftchen gelesen und für gut befunden hatte, interessierte mich natürlich auch der Rest. Dazu muss gesagt sein, dass die Leseprobe …

Wieder im Lande

Nicht dass ich jemals außer Landes gewesen wäre. Nur im südlichsten Zipfel davon. Aber trotzdem war der Urlaub sehr erholsam und die Zeit ohne Computer und Internet hat mir so gut getan, dass ich auch die Tage nach dem Urlaub lieber mit Buch in der Hand als vor dem Laptop verbracht habe. Aber der Urlaub war vor allem eins: Lesezeit. Folgende Bücher habe ich in der Woche verschlungen: Fünf Bücher in sieben Tagen – das macht gerade den Eindruck, wir hätten die ganze Zeit nur rumgesessen und gelesen. Dabei waren wir eigentlich jeden Tag unterwegs. Aber zwei achtstündige Zugfahrten und dazwischen ein paar ruhige Abende waren doch sehr entspannend. Die Rezensionen zu vier der fünf Bücher folgen, ebenso wie die Rezension zu Nina Blazons “Zweilicht”, die noch aussteht. Und weil jetzt nur noch zwei E-Books auf meinem Reader warten und ich mal wieder Lust hatte auf das Gefühl von Papier zwischen den Fingern, wurde im Urlaub auch gleich noch ein Taschenbuch gekauft: A. S. King – “Please don’t hate me” Kann man vergessen, was war? …