Monate: März 2012

Semesterstart und Motivationslöcher

In den letzten Tagen ist es hier im Blog etwas ruhiger gewesen als die Wochen davor. Das liegt daran, dass meine Semesterferien (leider) vorbei sind und ich seit Dienstag wieder brav zur Uni gehen darf. Das heißt, dass ich natürlich wieder weniger Zeit zum Lesen habe, aber vor allem war ich in den letzten Tagen einfach zu müde, um irgendeinen Eintrag zu schreiben. Aber das hole ich jetzt einfach nach. 😉 Auf der Zugfahrt am Sonntag habe ich die letzten Seiten von “Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen” gelesen. Ein wirklich schönes Buch, das mich amüsiert, berührt und unterhalten hat. Die Rezension dazu ist fürs Wochenende geplant, denn auch dafür war ich in den letzten Tagen nicht wirklich motiviert. Da die Zugfahrt von Berlin nach Stuttgart ganze fünf Stunden lang ist, habe ich den Rest der Zeit genutzt, um endlich mit der Überarbeitung meines eigenen Romans zu beginnen. E-Reader sei Dank ging das im Zug auch sehr bequem und die ersten 40 Seiten sind so weit grob korrigiert und ausgebessert. Die restlichen 160 …

[REZENSION] Eric-Emmanuel Schmitt: »Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran«

Eric-Emmanuel Schmitt Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran Originaltitel: Monsieur Ibrahim et les fleurs du Coran Fischer 7. Auflage, 2006 Hardcover Seiten: 100 ISBN: 978-3-596-50957-2 Inhalt Manchmal klaut Moses, der in Paris lebt, Konserven im Laden von Monsieur Ibrahim und glaubt, dass dieser noch nichts gemerkt hat. Doch der hat den jüdischen Jungen schon längst durchschaut. Denn Monsieur Ibrahim, der für alle nur »der Araber an der Ecke« ist, sieht mehr als andere. Er ist ein verschmitzter Weiser, der viele Geheimnisse kennt – unter anderem die des Glücks und des Lächelns. Meine Meinung Nachdem ich »Oskar und die Dame in Rosa« gelesen hatte, wurde mir auch dieses Buch von Eric-Emmanuel Schmitt ans Herz gelegt. Und da mich das letzte so verzaubert hatte, musste ich der Empfehlung einfach nachgeben. Gekauft habe ich mir das Buch wieder, passend zu »Oskar und die Dame in Rosa«, in der handlichen Ausgabe aus der Fischer Taschenbibliothek. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Moses. Er ist elf Jahre alt und wohnt mit seinem schweigsamen und melancholischen Vater in …

[REZENSION] Regina Dürig: »Katertag oder Was sagt der Knopf bei Nacht?«

Regina Dürig Katertag Oder: Was sagt der Knopf bei Nacht? Chicken House 1. Auflage, September 2011 EPUB Seiten: 112 ISBN: 978-3-646-92242-4 Inhalt »Ich will, dass du weißt, was ich vergessen muss. Damit alles wieder gut werden kann, oder zumindest mal normal. Ich bin mir nicht sicher, ob das geht. Aber wenn es einen Weg gibt, dann nur diesen hier.« Nicos Vater ist alkoholabhängig. Über Jahre hinweg hat er damit langsam aber sicher die Familie an den Rand des Abgrunds getrieben, bis es schließlich zu viel war. Jetzt endlich macht er einen Entzug. Und Nicolas beginnt zu schreiben. Er schreibt seinem Vater einen Brief. Über die vergangenen Monate, in denen er und seine Schwester den Vater nur noch »den Eunk« nannten, weil er nicht mehr er selbst war. Über die vielen kleinen und großen Vorfälle, die seine Familie beinahe zerstört hätten. Nico schreibt alles auf, was er denkt und fühlt und was er vergessen will. Er schreibt, damit sein Vater dieses Mal wirklich versteht. Meine Meinung Dieses Buch fiel mir zufällig auf der Internetseite von Chickenhouse …

Lesenachschub im März 2012

Da ich gestern das letzte E-Book angefangen habe, das noch ungelesen auf meinem Reader schlummerte, hatte ich schon befürchtet, dass es nicht für die ganze Woche und sechs Stunden Bahnfahrt reichen würde. Die Befürchtung hat sich dann schon auf den ersten Seiten des Buches als richtig erwiesen – denn das Buch liest sich so toll, dass ich gestern im Bett schon ein Drittel am Stück weggelesen habe. Ich hätte den Reader am liebsten gar nicht mehr aus der Hand gelegt, wäre es nicht schon halb drei Uhr morgens gewesen. 😉 Das einzige, was mich bisher an dem E-Book stört, sind die Unmengen von Satzfehlern. Mindestens auf jeder zweiten Seite findet sich einer, wenn nicht sogar mehr. Ständig werden Wörter durch sinnlose Leerzeichen auseinandergerissen, was mich auf Dauer tierisch nervt. Mir stellt sich dann immer die Frage: Warum?! Erst verkauft man das Buch ohne Coverbild und dann ist es voller Fehler. Bei einem gedruckten Buch wäre das undenkbar … Aber zurück zum Thema. Da das eine Buch mich nicht langeweilefrei über die Bahnfahrt am Sonntag bringen …

Neuer Tag, neues Buch

Die letzte Woche meiner Semesterferien hat angefangen und damit werde ich heute auch das letzte Buch von meinem mitgenommenen Lesestapel beginnen. Sieht aus, als müsste ich mir für die Rückfahrt ein neues Buch kaufen … *hust* Nachdem wir gestern ungeplant lange in der U-Bahn saßen, habe ich “Wunderhund” von Ingrid Lee auch schon ausgelesen. Ist ja nicht viel dran an dem Buch und es ist wohl auch mehr was für Kinder, aber trotzdem sehr süß. Die Rezension dazu folgt. Ebenso wie die Rezension zu “Flüsterherz”, die immer noch darauf wartet, geschrieben zu werden. Anfangen werde ich heute “Samuel und die Liebe zu den kleinen Dingen” von Francesc Miralles: Am Neujahrsmorgen wacht Samuel in der festen Überzeugung auf, das neue Jahr werde ihm nichts Außergewöhnliches bescheren. Doch dann dringt ein eigenwilliger Besucher in seine Wohnung im Herzen Barcelonas ein: Mishima. Mit der jungen Katze verändert sich das beschauliche, aber einsame Leben Samuels von Grund auf. Er freundet sich mit seinem Nachbarn Titus an und begegnet nach dreißig Jahren seiner ersten Liebe Gabriela wieder. Mit ihr kommt …

[REZENSION] Ali Shaw: »Das Mädchen mit den gläsernen Füßen«

Ali Shaw Das Mädchen mit den gläsernen Füßen Originaltitel: The Girl With Glass Feet Script5 1. Auflage, Januar 2012 Hardcover Seiten: 397 ISBN: 978-3-8390-0131-8 Inhalt »Niemand kann sie heilen, weil sie nicht krank ist. Das hier ist keine Krankheit. Das Glas ist jetzt ein Teil von ihr, wenn Sie so wollen. Wie Fingernägel oder die Haare auf ihrem Kopf.« Seltsame Dinge gehen auf St. Hauda’s Land vor: Eigentümliche geflügelte Kreaturen schwirren umher, in schneebedeckten Wäldern versteckt sich ein Tier, das mit seinem Blick alles in Weiß verwandelt, im Meer sind wundersame Feuerwerke zu beobachten … und Ida Maclaird verwandelt sich langsam, von den Füßen aufwärts, zu Glas. Nun kehrt sie an den Ort zurück, wo alles begann, in der Hoffnung, hier Hilfe zu finden. Doch stattdessen findet sie die große Liebe. Meine Meinung Dieses Buch fiel mir vor allem durch das hübsche Cover auf, das mich sofort magisch anzog. Als ich dann mehrere begeisterte Rezensionen dazu gelesen hatte, musste ich es einfach haben. Und das Äußere ist wirklich etwas Besonderes: Nicht nur das Cover fängt …

Süßer Lesezeichenersatz

Da brat mir doch einer ein Ei – Ich habe tatsächlich fünf Bücher mit in die Ferien genommen, aber kein einziges Lesezeichen! Bisher war das nicht weiter tragisch. Die letzten drei Bücher hatten praktische Lesebändchen und “Hugo Cabret” war innerhalb eines Tages ausgelesen, sodass ich kein Lesezeichen brauchte. Aber ausgerechnet das letzte Buch muss aus der Reihe tanzen. Was tut Frau in so einer Situation? Ein neues Lesezeichen kaufen? Hmm, zu Hause liegen schon so viele rum und außerdem hieße “eine Buchhandlung besuchen” mit großer Sicherheit auch “ein Buch kaufen” (ich bin ja realistisch) und das fände mein Rücken wohl nicht so toll. Der hatte mir ja schon nach der Anreise deutlich gemacht, was er von fünf Hardcover-Büchern im Rucksack hielt. Herumfliegende Blätter, ausgerissene Notizbuchseiten oder alte Fahrkarten wären natürlich auch eine Option. Aber das Auge liest ja mit. 😉 Lösung: Wer sagt, dass man Valentinstagskarten nur am Valentinstag benutzen darf? Auf jeden Fall bringt mich damit im Moment jedes Buchaufschlagen zum Lächeln. Und als Lesezeichen macht sie doch wirklich eine gute Figur, oder? 😉