Jahr: 2011

NaNoWriMo – Woche 3

SOLL-Wortzahl: 33.340 IST-Wortzahl: 33.715 Normseiten: 137 Wörter bis zum Ziel: 16.285 gemeuchelte Protagonisten: 0, aber immerhin haben wir schon einen Besuch auf dem Friedhof hinter uns. Stimmung: Wieder auf Kurs! 🙂 Mein NaNoWriMo-Kalender: Die rot ausgemalten Tage zeigen, wann ich überhaupt nichts geschrieben habe. Ein grüner Rahmen heißt, dass ich das Tages-Gesamtziel erreicht habe. Rote Rahmen für unerreichte Tage gibt es seit heute nicht mehr! 🙂 Nachdem ich aus der letzten Woche mit insgesamt 5000 Wörtern Rückstand herausgegangen war, galt es nun diese Woche, wieder aufzuholen. Das heißt: schreiben, schreiben, schreiben. Angefangen hat die Woche dabei, trotz groooßer Unlustgefühle, erstaunlich locker. Zwar ging der Montag mit nur 1300 Wörtern zu Ende, aber zumindest war ich mehr als zufrieden mit dem Geschriebenen, was ja doch immer irgendwie motivierend ist. Am Dienstag war Halbzeit im NaNo-Land und der erste Tag meiner Aufholjagd. Ich hinkte dem Word Count natürlich immer noch kräftig hinterher und schaffte auch die angepeilten 22.000 nicht wirklich, aber zumindest konnte ich meinen Rückstand trotzdem um ein Drittel dezimieren und Opa Rose hat endlich ein …

[REZENSION] Beate Teresa Hanika: »Rotkäppchen muss weinen«

Beate Teresa Hanika Rotkäppchen muss weinen Fischer, 1. Auflage 2009 Hardcover 222 Seiten ISBN: 978-3-596-85336-2 Die dreizehnjährige Malvina hat es nicht leicht: Ihr Vater hört nicht zu, ihre Mutter leidet unter Dauermigräne. Ihr großer Bruder, mit dem sie sonst über alles redete, kommt nur noch am Wochenende nach Hause und ihre große Schwester nervt. Außerdem soll die alte Villa abgerissen werden, die Malvina einst mit ihrer Freundin Lizzy tapfer verteidigte, und zu allem Überfluss ist sie gerade dabei, sich in Klatsche zu verlieben, obwohl sie Lizzy versprochen hat, sich nie auf einen der Jungs aus der Siedlung einzulassen. Doch am schlimmsten sind die Besuche bei ihrem Großvater. Denn da will Malvina am liebsten nie wieder hin. Doch niemand hört ihr zu … »Rotkäppchen muss weinen« ist mal wieder ein Buch, das schon recht lange in meinem Bücherregal ein ungelesenes Dasein fristete. Irgendwann hatte ich das – mit 222 Seiten recht dünne – Hardcover aus der Leseexempar-Kiste gefischt und die ersten Seiten für gut befunden. Beim letzten Besuch bei meinen Eltern zog ich das Buch dann …

Buchpost im November 2011

Vor zehn Minuten klingelte der Postmann an meiner Tür und brachte mir meine Amazon-Bestellung. 🙂 (Eigentlich hatte ich ja was ganz anderes bestellen wollen, aber nachdem es das nicht in der Form gab, wie ich es haben wollte, sind dann irgendwie Bücher im Einkaufswagen gelandet. Komisch …) Baty / Grant / Stewart-Streit: Ready. Set. Novel! Passend zum National Novel Writing Month. Da es außer dem neuen Buch dieses Jahr nichts Interessantes im NaNoWriMo-Shop zu kaufen gab, habe ich auf die teure Bestellung aus den USA verzichtet und das Buch lieber auf meine Amazon Wunschliste gesetzt. Ich hatte mich schon auf eine längere Lieferzeit eingestellt, bis dann vor zwei Tagen plötzlich “auf Lager” unter dem Titel stand. – Juhuuu! (Jetzt erinnere ich mich wieder – SO kamen die Bücher in den Einkaufswagen …) Das Buch ist auch genau das, was draufsteht: Ein Arbeitsheft für Autoren und solche, die es werden wollen. Nachdem ich schon Chris Batys Buch “No Plot? No Problem!” gelesen und für super befunden habe, musste ich dieses nun unbedingt auch haben. Ransom Riggs: …

NaNoWriMo – Woche 2

SOLL-Wortzahl: 21.671 IST-Wortzahl: 17.069 Normseiten: 70 Wörter bis zum Ziel: 32.931 gemeuchelte Protagonisten: Immer noch keine, uh! Stimmung: Week-Two-Blues Etwas verspätet gibt es nun hier das Fazit zur zweiten Woche des National Novel Writing Month. Dabei gibt es über die Woche gar nicht mal so viel zu berichten. Die berüchtigte Woche zwei hat auch bei mir mal wieder zugeschlagen: mit Schreibunlust, Massen an Füllwörtern und Kopfschmerzen vom Grübeln. Die Woche startete am Montag noch mit zwei Tagen Vorsprung auf das Soll, wurde aber Dienstag gleich von Müdigkeit und Lustlosigkeit nach einem ungeplant langen Unitag gebremmst, sodass an dem Tag nicht einmal ein einziges Wort dazu kam. Am Mittwoch durfte Opa Rose dafür dann aber seine zweite Geschichte erzählen, auch wenn mich das am Ende nicht auf die angepeilten 20.000 Wörter brachte, die ich gern vor dem Wochenende noch erreichen wollte. Die restlichen Tage der Woche waren schreibfrei, da mein Schatz zu Besuch war. Wir haben uns also ein wunderschönes, ruhiges Wochenende gemacht, inklusive Herbstspaziergang und Sofa-Kuschelstunden bei Kerzenschein. Dementsprechend hinke ich dem Soll im Moment …

[REZENSION] Andreas Steinhöfel: »Die Mitte der Welt«

Andreas Steinhöfel Die Mitte der Welt Carlsen 1. Auflage, Oktober 2011 Taschenbuch Seiten: 459 ISBN: 978-3-551-31101-6 Inhalt Der siebzehnjährige Phil ist auf der Suche nach sich selbst und seiner Vergangenheit. Seine Gegenwart ist, gelinde gesagt, etwas chaotisch. Da ist seine Mutter Glass mit ihren wechselnden Liebhabern, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die ihre Geheimnisse längst nicht mehr mit ihm teilt, oder Annie, die verrückte Alte mit den roten Schuhen, deren Hauptnahrungsmittel Kirschlikör zu sein scheint. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den sich Phil unsterblich verliebt hat. Meine Meinung Dieses Buch war ein spontaner Kauf. Nachdem es schon länger auf meiner Wunschliste gestanden hatte, entdeckte ich beim Einkaufsbummel die günstige Sonderausgabe von Carlsen. 458 Seiten für 5,95 Euro? Gesehen – Gekauft. Auch, wenn mich das Cover nicht wirklich anspricht. Ich finde es langweilig und nach dem Lesen finde ich es auch nicht wirklich passend zum Roman, wenn man davon absieht, dass es die nachdenkliche Stimmung wiedergibt. Zum Lesen selbst habe ich dann über zwei Wochen gebraucht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, …

“Zeigt her eure Notizbücher”

Evi hat in ihrem Blog vor ein paar Tagen eine Aktion vorgestellt, die ich einfach super finde. Dabei geht es um Notizbücher und von denen besitze ich eine ganze Menge. 🙂 Da ich im Allgemeinen nicht allzu technikbegeistert bin, wenn es um einfache Tätigkeiten geht, mache ich mir auch meine Notizen immer noch am liebsten mit Stift auf Papier. So haben sich über die Jahre allerhand Notizbücher und Blöcke angesammelt, in unterschiedlichsten Farben, Formen und Ausstattungen. So etwas landet bei mir selten im Papierkorb – frei nach dem Motto: “Kann man vielleicht irgendwann mal brauchen”. Hier einfach mal ein paar mehr oder weniger besondere Büchlein: Dem weiß-schwarzen Notizbuch fehlen schon einige Seiten, da ich “abgearbeitete” Seiten meistens herausreiße. Dieses Buch hatte ich während meiner Zeit in der Buchhandlung immer in der Tasche dabei, um in der Mittagspause hin und wieder ein paar Zeilen zu schreiben oder auch, um die eine oder andere skurrile Kundenbegegnung festzuhalten. 😉 Das kleine Paperblank daneben hat mir meine Schwester geschenkt und ich finde es so wunderschön, dass ich mir bisher …

NaNoWriMo – Woche 1

SOLL-Wortzahl: 10.002 IST-Wortzahl: 13.393 Normseiten: 55 Wörter bis zum Ziel: 36.607 gemeuchelte Protagonisten: noch keine, aber einen mit blutiger Nase Stimmung: Zufrieden. Noch. Der sechste Tag des National Novel Writing Month ist vorbei – oder zumindest habe ich ihn schreibtechnisch gerade eben für beendet erklärt – und damit ist auch die erste Woche überstanden. Zeit für ein kurzes Update. 😉 Bisher bin ich mit meinem Erfolg dieses Jahr recht zufrieden. Ich habe ganze zwei Tage Vorsprung auf den Soll-Word Count und meine Geschichte gefällt mir immer noch super. Die beiden Protagonisten haben es mir angetan (wobei allerdings gerade die trottelige Hausschildkröte ‘Aristoteles’ zu meinem neuen Lieblingscharakter avanciert) und durch ‘Opa Rose’ kann ich auch meinen Hang zu märchenhaften Kurzgeschichten im Roman ausleben. 🙂 Hannes ist im Gegensatz dazu im Moment der kleine Verlierer, der im Sportunterricht nichts auf die Reihe bekommt, ständig geärgert wird und den seine große Liebe Maya nicht einmal richtig wahrnimmt. In den einzelnen Szenen machen sich seine Gedanken immer wieder selbstständig und so werden die Handlungsabschnitte doch wesentlich länger als ich …

Mal schnell gebloggt

Zwischen Schreibkrampf und zufallenden Augen werfe ich mal schnell ein kleines Update in die Runde. Gestern Abend habe ich “Der heilige Eddy” von Jakob Arjouni zu Ende gelesen. Das Buch ist mit nicht mal 250 Seiten eindeutig viel zu kurz! Ich hätte nichts gegen ein paar Kapitel mehr einzuwenden gehabt. Aber gut, die Rezension folgt demnächst. Bevor ich dann demnächst das vom Prof ausgewählte Buch für die Uni lesen muss, habe ich mir jetzt erstmal ein anderes geschnappt. (Weil das Uni-Buch noch nicht da ist. Selber Schuld, wenn der Professor unbedingt vergriffene Bücher auf die Leseliste setzen muss …) Und zwar lese ich aktuell: “Angerichtet” von Herman Koch. Zwei Ehepaare – zwei Brüder und ihre Frauen – haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie sprechen über Filme und Urlaubspläne und vermeiden zunächst das eigentliche Thema: die Zukunft ihrer Söhne Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann. Paul Lohmann, der Erzähler und Vater von Michel, will das Beste für seinen Sohn. Und ist bereit, dafür …