Monate: November 2011

[REZENSION] Andreas Steinhöfel: »Die Mitte der Welt«

Andreas Steinhöfel Die Mitte der Welt Carlsen 1. Auflage, Oktober 2011 Taschenbuch Seiten: 459 ISBN: 978-3-551-31101-6 Inhalt Der siebzehnjährige Phil ist auf der Suche nach sich selbst und seiner Vergangenheit. Seine Gegenwart ist, gelinde gesagt, etwas chaotisch. Da ist seine Mutter Glass mit ihren wechselnden Liebhabern, seine eigenwillige Zwillingsschwester Dianne, die ihre Geheimnisse längst nicht mehr mit ihm teilt, oder Annie, die verrückte Alte mit den roten Schuhen, deren Hauptnahrungsmittel Kirschlikör zu sein scheint. Und dann ist da noch Nicholas, der Unerreichbare, in den sich Phil unsterblich verliebt hat. Meine Meinung Dieses Buch war ein spontaner Kauf. Nachdem es schon länger auf meiner Wunschliste gestanden hatte, entdeckte ich beim Einkaufsbummel die günstige Sonderausgabe von Carlsen. 458 Seiten für 5,95 Euro? Gesehen – Gekauft. Auch, wenn mich das Cover nicht wirklich anspricht. Ich finde es langweilig und nach dem Lesen finde ich es auch nicht wirklich passend zum Roman, wenn man davon absieht, dass es die nachdenkliche Stimmung wiedergibt. Zum Lesen selbst habe ich dann über zwei Wochen gebraucht. Ich bin mir immer noch nicht sicher, …

“Zeigt her eure Notizbücher”

Evi hat in ihrem Blog vor ein paar Tagen eine Aktion vorgestellt, die ich einfach super finde. Dabei geht es um Notizbücher und von denen besitze ich eine ganze Menge. 🙂 Da ich im Allgemeinen nicht allzu technikbegeistert bin, wenn es um einfache Tätigkeiten geht, mache ich mir auch meine Notizen immer noch am liebsten mit Stift auf Papier. So haben sich über die Jahre allerhand Notizbücher und Blöcke angesammelt, in unterschiedlichsten Farben, Formen und Ausstattungen. So etwas landet bei mir selten im Papierkorb – frei nach dem Motto: “Kann man vielleicht irgendwann mal brauchen”. Hier einfach mal ein paar mehr oder weniger besondere Büchlein: Dem weiß-schwarzen Notizbuch fehlen schon einige Seiten, da ich “abgearbeitete” Seiten meistens herausreiße. Dieses Buch hatte ich während meiner Zeit in der Buchhandlung immer in der Tasche dabei, um in der Mittagspause hin und wieder ein paar Zeilen zu schreiben oder auch, um die eine oder andere skurrile Kundenbegegnung festzuhalten. 😉 Das kleine Paperblank daneben hat mir meine Schwester geschenkt und ich finde es so wunderschön, dass ich mir bisher …

NaNoWriMo – Woche 1

SOLL-Wortzahl: 10.002 IST-Wortzahl: 13.393 Normseiten: 55 Wörter bis zum Ziel: 36.607 gemeuchelte Protagonisten: noch keine, aber einen mit blutiger Nase Stimmung: Zufrieden. Noch. Der sechste Tag des National Novel Writing Month ist vorbei – oder zumindest habe ich ihn schreibtechnisch gerade eben für beendet erklärt – und damit ist auch die erste Woche überstanden. Zeit für ein kurzes Update. 😉 Bisher bin ich mit meinem Erfolg dieses Jahr recht zufrieden. Ich habe ganze zwei Tage Vorsprung auf den Soll-Word Count und meine Geschichte gefällt mir immer noch super. Die beiden Protagonisten haben es mir angetan (wobei allerdings gerade die trottelige Hausschildkröte ‘Aristoteles’ zu meinem neuen Lieblingscharakter avanciert) und durch ‘Opa Rose’ kann ich auch meinen Hang zu märchenhaften Kurzgeschichten im Roman ausleben. 🙂 Hannes ist im Gegensatz dazu im Moment der kleine Verlierer, der im Sportunterricht nichts auf die Reihe bekommt, ständig geärgert wird und den seine große Liebe Maya nicht einmal richtig wahrnimmt. In den einzelnen Szenen machen sich seine Gedanken immer wieder selbstständig und so werden die Handlungsabschnitte doch wesentlich länger als ich …

Mal schnell gebloggt

Zwischen Schreibkrampf und zufallenden Augen werfe ich mal schnell ein kleines Update in die Runde. Gestern Abend habe ich “Der heilige Eddy” von Jakob Arjouni zu Ende gelesen. Das Buch ist mit nicht mal 250 Seiten eindeutig viel zu kurz! Ich hätte nichts gegen ein paar Kapitel mehr einzuwenden gehabt. Aber gut, die Rezension folgt demnächst. Bevor ich dann demnächst das vom Prof ausgewählte Buch für die Uni lesen muss, habe ich mir jetzt erstmal ein anderes geschnappt. (Weil das Uni-Buch noch nicht da ist. Selber Schuld, wenn der Professor unbedingt vergriffene Bücher auf die Leseliste setzen muss …) Und zwar lese ich aktuell: “Angerichtet” von Herman Koch. Zwei Ehepaare – zwei Brüder und ihre Frauen – haben sich zum Essen in einem Spitzenrestaurant verabredet. Sie sprechen über Filme und Urlaubspläne und vermeiden zunächst das eigentliche Thema: die Zukunft ihrer Söhne Michel und Rick. Die beiden Fünfzehnjährigen haben etwas getan, was ihr Leben für immer ruinieren kann. Paul Lohmann, der Erzähler und Vater von Michel, will das Beste für seinen Sohn. Und ist bereit, dafür …